Josef WOLFF
geboren am 18. April 1911 in Aurich
| Straße: |
Marktstraße 15 |
| Todesdatum: |
1. Februar 1943 |
| Todesort: |
Auschwitz |
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Josef Wolff wird am 18. April 1911 in Aurich geboren. Seine Eltern sind Wolff Jonas Wolff und Jeanette geb. Samson. Er hat noch einen älteren Bruder Jonas und eine ältere Schwester Henni. Die Familie wohnt im Haus Marktstraße 15. Sein Vater ist Schlachter. Nach den Umständen zu urteilen ist die Familie arm.
Alle Geschwister verlassen in jungen Jahren das Elternhaus um Arbeit an vielen Stellen in Deutschland, wie es in dieser Zeit aus Zwang und Not üblich ist, zu finden. Josef geht wie seine Schwester zu Verwandten der Wolffs am 6.07.1938 nach Werlte. Die spätere Kennkarte vermerkt als Beruf: Schlachter, Arbeiter. Er kommt am 12.01.1939 wieder zurück in die Marktstraße 15.
Nach der Reichspogromnacht war er im KZ Sachsenhausen inhaftiert. In dieser Zeit muss sein Vater bereits als Folge der allgemeinen Deprivation dieses Haus verkaufen. Jonas flüchtet am 16.06.1939 nach Brüssel, später weiter nach Frankreich. Josef wird im Durchgangslager Drancy bei Paris interniert. Mit dem Transport 18 am 12.08.1942 wird er mit 1.006 weiteren Opfern nach Auschwitz deportiert. Von diesen werden sogleich bei Ankunft 705 umgebracht. Josef wird noch als Arbeitshäftling registriert. Doch er stirbt am 1.02.1943.
Von dieser Familie Wolff überlebt keiner, alle werden Opfer der Shoah. Zwei Cousins gelingt es nach dem Krieg, Rückübertragungsansprüche aus dem Zwangsverkauf des Hauses Markstraße 15 geltend zu machen.
 Jörg Peter trägt die von ihm recherchierten Biographien der Familie Wolff vor.
 Henni Klerekooper geb. Wolff
 Ihr Ehemann Zwi Klerekooper
 Brigitte Weber mit zeigt hier ein Foto von Jeanette Wolff geb. Samson,
 Jonas „Jonni“ Wolff
 Josef Wolff
 Die Stolpersteine vor dem Haus Marktstraße 15 |
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Recherche: Jörg Peter
Eingabe: Hans-Jürgen Westermayer
(Stand 14.12.2013) |
| Foto:
Fotos von der Verlegung |
Kennkarte
Günther Lübbers |
| Opfergruppe: |
Juden |
| Quellen: |
Ehem. Melderegister
Geburtenbücher der Jüdischen Gemeinde beim Staatsarchiv Aurich
Klarsfeld Memorial Project. |
| Literatur: |
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| Patenschaft: |
Tido Janssen |
| Verlegetermin: |
14. Dezember 2013 |
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