Für den Sommer 2026 ist eine weitere Verlegung von Stolpersteinen in der Innenstadt von Aurich geplant.
In der Wallstraße 26 sollen sieben Stolpersteine für die Sinti-Familie Schmidt verlegt. Zur Familie gehören die Eltern Adolf und Frieda Schmidt und ihre fünf Kinder Anna, Emil, Georg, Rudolf und Thekla. Ihr letzter frei gewählter Wohnort war Aurich. Als sie von dort ausgewiesen wurden, zogen sie zunächst nach Köln und dann nach Barßel (etwa 13km östlich von Rhauderfehn).
Anfang März 1943 wurden sie in Barßel festgenommen, nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Das jüngste Kind der Familie Schmidt war zum Zeitpunkt der Deportation noch nicht einmal ein Jahr alt.
Ein weiterer Stolperstein wird für Eva Wolffs im Hammerkeweg 1 verlegt. Als sog. Halbjüdin wurde sie mit einem Berufsverbot belegt, konnte aber in Aurich bleiben und überlebte den Nazi-Terror.
Die Biografien der Familie Schmidt und von Eva Wolff werden nach der Verlegung auf dieser Homepage zu lesen sein.
