Schäden am jüdischen Friedhof

Veröffentlicht: 25. Juni 2026 von luebbersaurich in Verlegung

Am Dienstag, dem 23. Juni 2026, sollte wieder eine Pflegeaktion gestartet werden.

Die Schüler mit ihrem Fachpraxislehrer erlebten jedoch eine böse Überraschung, als sie das Tor zum Friedhof öffneten. In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni war ein Orkan über Ostfriesland hinweggezogen und hatte leider auch den jüdischen Friedhof nicht verschont. Möglicherweise war genau hier eine Windhose durchgezogen und hatte neben der Baumkrone eines hohen Baumes auch 12 Grabsteine umgeworfen. Ich habe als Erstes Kontakt zum Jüdischen Landesverband in Hannover aufgenommen. Man bat mich darum, die Polizei einzuschalten, um feststellen zu lassen, ob es sich nicht auch um einen Vandalismusschaden handeln könnte. Die beiden hinzugerufenen Beamten konnten zunächst keine entsprechenden Spuren entdecken. Sie nahmen den Vorgang zu Protokoll.

Am 24. Juni hat sich der zuständige Mitarbeiter des Landesverbands die Situation vor Ort zusammen mit zwei Polizeibeamten angesehen und anschließend Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Er bat mich auch darum, Kontakt zur Auricher Presse aufzunehmen.

Am 25. Juni habe ich zunächst mit dem Leiter der Polizeiinspektion Aurich / Wittmund telefoniert, der von einem Sachverständigen untersuchen lassen wird, ob es sich um die Folgen des Orkans vom 20. Juni handelt oder ob die Grabmale, die nicht in der Nähe der niedergegangenen Baumkrone standen, mutwillig unter großer Kraftanstrengung umgeworfen wurden. Anschließend habe ich mich mit einer Lokalredakteurin von den Ostfriesischen Nachrichten auf dem Friedhof getroffen. Dabei entstanden die nachstehenden Fotos. Ein Zeitungsbericht wird in den nächsten Tagen in den ON erscheinen.

Pressebericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 27. Juni 2026

Presseberichte vom 29. und 30. Juni 2026 in den Ostfriesischen Nachrichten und 30. Juni in der Ostfriesen-Zeitung

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